Freitag, 10. Dezember 2010

2011: Nicht das Verlorene betrauern sondern das Anwesende erkennen



2011 werden sie Interventionen von Elisabeth Blum & Manuela Stingelin vor Ort begegnen

Elisabeth Blum


Manuela Stingelin

Filmcutterin/Videoeditorin bei Dokumentar-, Spiel- und Auftragsfilmen. Autorin und Regisseurin von Kurzspielfilmen, Künstlerportraits und Online-Videos






Sonntag, 28. November 2010

die letzte Station des Tricklasters





am 29.Oktober machte der Tricklaster ein letztes mal vor einem Schulhaus halt. diesmal in Seewis-Pardisla

Sonntag, 18. April 2010

Prättigauer Wandersmann. Teil 2







Der Filmer Martin Walch bei der Arbeit an seinem Projekt "Prättigauer Wandersmann" in Seewis.


Das zum Jahr des Prättigau 2010 geplante Videoloop, ein medialer Rundlauf durch die 14 Gemeinden des Prättigau mit seinem Alpenland, entwirft eine Komprimierung von Raum und Zeit. Mit Hilfe manueller Kameraführung und Digitalzoom, sowie pointiertem Einsatz des Originaltons soll eine raum- und zeitkritische, symbolhafte Collage gelingen, welche neben ihrem humoristischen Ansatz offensichtlich die Schnelllebigkeit unseres Daseins, aber auch allgemein die Dimensionen unserer Erlebnis- und Wahrnehmungsfähigkeit anzudeuten versucht.

Da dieser „mediale Rundflug“ zahlreiche reale Prättigauer Wege abzugehen voraussetzt, sind mehrere Wandertage sowie eine Arbeits- & Wanderwoche im kommenden Jahr 2010 geplant. Die medial dokumentierten Wege - im Idealfall gemeinsam mit ortskundigen Talbewohnern abgegangen - werden schließlich zu obigem Film montiert und im Sinne einer mäandrierenden Alternative zu der im Bau befindlichen „Prättigauer Umfahrung“ präsentiert.


Routenfinder, Ortskundige, Wanderfreunde, Statisten, Schaulustige, Kinder u. Erwachsene sind herzlich eingeladen aktiv am Projekt teilzuhaben...

Nächster Termin: 26. + 27. März je 12.00 Uhr beim Bahnhof Grüsch: bei strakem Regen fällt die Reise aus.

Blick auf Fanas

Freitag, 29. Januar 2010

Tricklaster


Der Tricklaster ist ein gedeckter Auflieger der ab April 2010 im monatlichen Rhythmus für je drei Tage (Freitag-Sonntag) in einer der 14 Gemeinden haltmachen wird.
So wie die Fixsterne das Tal von Aussen beleuchten macht der
Wandelstern „Tricklaster“ dasselbe von Innen indem er im Gegensatz zu den Fixsternen von jungen einheimischen Kunst– und Kulturschaffenden bespielt wird.
Hauptakteur wird dieses Jahr Adrian Wolken sein der zur Zeit am Anfang eines Studiums der visuellen Kommunikation / Animation steht.

Samstag, 13. Juni 2009

die Reise durch das Prättigau

am 13.06.2009 hat Boris Nieslony Seewis besucht



auf dem weg zum Bahnof Küblis um von dort nach Seewis/Valzeina zu fahren

Montag, 20. April 2009

der Mann mit dem Tisch

Zwischen dem 12. und 22. Juni 09 können sie Boris Nieslony und seinem Tisch auf dem Weg nach Seewis begegnen. Er wird auch für Sie seinen Koffer öffnen. Halten Sie also Inne und geniessen Sie diese Begegnung.

Dienstag, 21. Oktober 2008

das Warten



Wir warten noch auf das Ja der Gemeinde:


Hier noch einige Informationen zum Projekt. (von Gisela Kuoni)


14 Räume für die Kunst oder wenn es dunkel wir imTal. Ein Museum in Bewegung.


Bis zum Jahr 2011 muss der Reisende, um ins Engadin oder nach Davos zu gelangen, keine der 14 Prättigauer Gemeinden mehr durchfahren. Genau dieser Entwicklung widmet sich das Projekt derHasena. So gerne man den Durchgangsverkehr aus den Dörfern verbannen will, so wenig möchte man, dass die Gäste nur noch in Tunneln und Röhren verschwinden. „Dunkel werden im Tal“ soll es nicht. Das Prättigau soll vielmehr zu lohnender Rast, zu einer Atem- und Besinnungspause, zu Erholung, Musse und Inspiration einladen. An dieser Idee arbeitet Peter Trachsel, Kopf und Leiter derHasena, des „Instituts für den fliessenden Kunstverkehr“, seit zwanzig Jahren. Längst kennt und anerkennt man sein Bemühen, das in den „14 Räumen für die Kunst“ in eine neue Runde geht. Geplant ist eine „Laufzeit“ von sechs Jahren. Ziel ist, dass bis Ende 2008 alle Gemeinden des Tales eingebunden sind.
Die Anfragen an die 14 Talgemeinden wurden unterschiedlich beantwortet. Von eindeutiger Absage (Grüsch) bis zu spontaner Bereitschaft (Putz/Luzein) gab es verschiedene Varianten. Der Beitrag der Gemeinde, um den dieHasena bittet, besteht zunächst einzig und allein in der Bewilligung, einem Künstler oder Künstlerin oder einem Künstlerpaar die künstlerische Betätigung auf dem Gemeindegebiet zu genehmigen. Dazu muss keine Behausung oder Bewirtung geboten sein. Die Gemeinde wird laufend über die Aktivitäten informiert und soll Ansprechpartner für die Kunstschaffenden sein, eine Art Vermittler zwischen diesen und der Bevölkerung. Um Geld geht es bei diesem dezentralen Museumsprojekt vorläufig nicht.
Für die Unterkunft der Kunstschaffenden sind gastliche Einheimische besorgt, oder das „Passagenhaus“ derHasena bietet ein einfaches, aber zweckmässiges (Sommer-)-Domizil. Begonnen hat das ganze Vorhaben schon im letzten Jahr, als unter dem Titel „ospiti“ Künstler in verschiedenen Gemeinden eine Zeitlang lebten und arbeiteten. Ein wesentlicher Schwerpunkt war schon damals der Einbezug der einheimischen Bevölkerung. In gemeinsamen Spaziergängen, bei Vorträgen, Festen und den unterschiedlichsten Veranstaltungen wurden Bekanntschaften geknüpft und vertieft und die Idee gemäss dem Spruch vom steten Tropfen, der den Stein höhlt, verbreitet und verankert. Ein Teil der letzten Sommer im Projekt „ospiti“ begonnenen Arbeit findet jetzt in den „14 Räumen für die Kunst“ ihre Fortsetzung.
Acht Gemeinden sind – bis jetzt – unwiderruflich dabei: Fideris, Jenaz, Schiers, Küblis, Fanas, Putz/Luzein, Saas und St. Antönien, ganz neu voraussichtlich auch Conters. Grüsch betreibt eine eigene Kulturvermittlung (Kulturhaus Rosengarten), Valzeina hat im Moment andere Probleme zu bearbeiten (Unterkunft Flüeli für Asylbewerber). Auf Seewis und Furna wird noch gewartet. Klosters macht auf seine eigene Art mit, indem in der Galerie Tuchamid während der Sommermonate (von Ende Mai bis Ende Oktober) ein Laden derHasena seine Pforten öffnet.
Die Kunstschaffenden kommen aus verschiedenen Ländern, und ebenso verschieden ist ihre Arbeitsweise. Ausgewählt hat sie Peter Trachsel – aus zufälligen Begegnungen, durchs Internet oder aus weit zurückliegenden Bekanntschaften. Das erstmalige Zusammentreffen und zaghafte Kennenlernen der Beteiligten (TeilgeberInnen) in Innsbruck bei einer der Protagonistinnen, die daselbst Raum und Unterkunft bot, war eine wichtige Begegnung. Sie zeigte, dass bei aller Verschiedenheit ein gemeinsamer Konsens besteht und nicht Einzelinteressen vertreten werden.